Wie weit – was koschd’sbester Motor

Dies sind die meist gestellten Fragen welche mir bei meiner Arbeit immer wieder begegnen.

1. Wie weit komme ich?

Das kommt darauf an:

  • Wie viel Motor-Unterstützung brauchst oder wünschst du?
  • Wie viele Höhenmeter fährst du?
  • Wie schnell bist du unterwegs?

2. Was koschd mich der Spaß?

Das kommt darauf an:

  • Fährst du überwiegend Forstwege oder gerne auch technische Singletrails?
  • Magst du es komfortabel oder knallhart effizient?
  • Hast du Erfahrung mit guten MTBs ohne Motor?

3. Was ist der beste Motor?

Das kommt darauf an:

  • wie du die ersten zwei Fragen beantwortet hast.

 

Die Antworten . . .

#1 Reichweite

Boschs eBike Reichweiten-Assistent bietet einen Einblick wie sehr die Reichweite eines E-Bikes von diversen Faktoren abhängig ist.

Die gewählte Unterstützungsstufe und die gefahrenen Höhenmeter sind entscheidend!

Der Akku sollte grundsätzlich so groß wie möglich gewählt werden. Im Falle von Bosch also der PowerPack 500.

#3.1 Motor für viel Unterstützung

Die generelle Empfehlung für alle jene die mit viel Unterstützung fahren möchten ist der Boch Performance Line CX. Allerdings hat der Bosch den Nachteil, dass man ab 25km/h den Widerstand des Motors und des Getriebes deutlich wahrnehmbar spürt. Einen Bordcomputer gibt es gegen Aufpreis: NYON

#3.2 Leise und sportlich

Wer es auf dem Mountainbike gerne gefühlsecht mag, der wird mit dem Motor vom Automobilzulieferer Brose seine Freude haben. Dieser wird bei Specialized-Bikes grundsätzlich über eine App angesteuert und individuell angepasst:

#3.3 Der Große Unbekannte

Wie sich der neue 2-Gang-Motor von Panasonic – zusammen mit der FLYER Intelligent Technology (FIT) – im Uproc2, 4 & 7 von Flyer schlägt bleibt abzuwarten bzw. auszuprobieren.

Ein erster Rollout auf diesem Flyer Uproc7 verheißt viel Gutes: Gefühlvoller Antrieb, durchdachte Bedieneinheit und natürlich die gewohnte „Wohlfühl-Geometrie“.

2017er Flyer Uproc7

#2 Wie viel sollte ich mindestens investieren?

Forstwege

Biker, denen Effizienz wichtiger ist als Komfort, die sind mit einem kostengünstigen Hardtail (27,5 oder 29″) ausreichend bedient. Soll dieses ein Minimum an Komfort bieten, empfehlen sich 650B+/6Fattie Reifen. Diese werden mit knapp über einem bar gefahren und bieten dadurch eine vergleichsweise gute Dämpfung.

29-6fattie-275

Ausstattung

Die Ausstattung hinsichtlich Federgabel, Schaltung und Bremsen spielt an einem Bike, welches mehr oder weniger nur auf Forstwegen bewegt wird, nahezu keine Rolle. Selbst die günstigsten Produkte funktionieren heutzutage ohne echte, mountainbikemäßige Beanspruchung recht gut. Erst wenn jemand regelmäßig (schnelle oder steile) mit Steinen und Wurzeln gespickte Singletrails fährt, spielen Federgabel nebst Reifen und Bremsen eine tragende, weil sicherheitsrelevante Rolle.

Reifen

Auf den meisten E-MTBs sind im Hinblick auf eine möglichst hohe Reichweite relativ leicht laufende Reifen montiert. Wer die Fahrsicherheit seines Bikes auf Schotter o.ä. optimieren möchte, der schaue sich nach einem stärker profilierten Vorderreifen um.

Modellvorschläge folgen in den nächsten Tagen . . .

Hometrails & Tagestouren

All jene, die im wörtlichen Sinne gerne über Stock und Stein oder längere Touren fahren, werden um ein Fully nicht herumkommen.

Mehr in den nächsten Tagen . . .